Einige Euro- und Centmünzen übereinanderliegend

Wir investieren in die Versorgungssicherheit

und bauen zwei hochmoderne Gasstationen.

 

 

Coesfeld. Wenn das kleine gemauerte Gebäude mit einer Grundfläche von gerade einmal rund 24 Quadratmetern fertig ist, wird man es ihm von außen nicht ansehen, was sich in seinem Innersten verbirgt: Eine neue, moderne Gas-, Druck- und Regelanlage, die dazu dient, die Versorgung der Coesfelder Innenstadt mit Erdgas sicherzustellen. Dieser Gasstation-Neubau soll noch in der ersten Jahreshälfte an der Hengtestraße Realität werden. Am Burgring soll im Lauf des Jahres noch eine weitere Gaststation hinzukommen, die ihren Platz im hinteren Bereich des Spielplatzes zum Burgwall finden wird.

Es sind die Stadtwerke Coesfeld, die damit in die Versorgungssicherheit für ihre Kundinnen und Kunden investieren. „Während sich die Gasstation an der Hengtestraße bereits in der Baugenehmigungsphase befindet, wird für den Bau der Station am Burgring aktuell die Vergabe für den Bau des Gebäudes und der gastechnischen Ausstattung geplant“, erklärt Olaf Stork, Abteilungsleiter Auslegung/Bau/Betrieb Gasregelanlagen der Stadtwerke Coesfeld, das Procedere.
„Wenn alles so läuft, wie es geplant ist, können wir noch in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau der Station am Burgring beginnen“, freut sich Olaf Stork darüber, dass die Stadtwerke Coesfeld als Energieversorger bald über zwei äußerst leistungsfähige Einrichtungen dieser Art verfügen können: Sie sind so ausgelegt, dass nach ihrer Inbetriebnahme die drei alten Stationen, an der Beguinenstraße am Burgwall sowie am Süringtor/Gerichtswall abgerüstet werden können, wobei der Rückbau an der Beguinenstraße beginnt.
Und genau darin liegt auch der Grund, warum sich die Stadtwerke für einen Neubau der Anlagen entschieden haben: Die alten Stationen waren schlicht in die Jahre gekommen. „Unser Ziel ist es, den gestiegenen Ansprüchen an Technik und Ausstattung stets gerecht werden zu können, um unsere Aufgabe als Daseinsvorsorger erfüllen zu können“, erklärt Stork.

Erste Maßnahmen, die für den Bau der Gasstation an der Hengtestraße notwendig sind, haben die Stadtwerke Coesfeld bereits vor etwa zwei Wochen eingeleitet: Dort, wo das Stationsgebäude stehen und wo die Trasse für die Leitungen verlaufen soll, wurde der Oberboden abgetragen, um eine Sondierung auf Kampfmittel durchzuführen.

Dasselbe geschieht am Standort Burgring. Und weil dieser Standort im Bereich der historischen Innenstadt liegt, haben zudem Archäologen die Baustelle fest im Blick. „Mit diesen Arbeiten werden wir in der kommenden Woche beginnen“, berichtet Abteilungsleiter Stork, der über die Dauer dieser Sondierungsarbeiten keine genauen Angaben machen kann: „Das ist davon abhängig, ob und was die Fachleute dort vorfinden werden.“

Und erst, wenn Kampfmittelräumdienst und Archäologen die Bereiche freigegeben haben, können die Stadtwerke mit dem Tiefbau und der Verlegung der Anschlussleitungen beginnen, damit die Coesfelderinnen und Coesfelder am Ende der beiden Baumaßnahmen weiterhin aufs Beste mit dem umweltfreundlichen Energieträger Gas versorgt werden können.

 

 

 

 

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