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Nähe. Kraft. Bewegung.

Aktuelle Nachrichten

Infoblatt Entgelte

Strompreis:
Der Strompreis besteht aus folgenden Bestandteilen:

  1. Energie
  2. Netznutzungsentgelte (NNE)
    (Arbeits- und Leistungspreis  /  Mess- und Abrechnungspreis)
  3. Konzessionsabgabe (KA)
  4. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
  5. Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G)
  6. Stromsteuer (StrSt)
  7. Mehrwertsteuer (MWSt.)

Energie:
Der Energiepreis ergibt sich aus den Tagesnotierungen an der Leipziger Strombörse.

Netznutzungsentgelte (NNE):
Diese beinhalten die Entgelte für die Nutzung des jeweiligen Versorgungsnetzes. Unabhängig vom gewählten Energielieferanten sind die Netznutzungsentgelte von allen Netznutzern in gleicher Höhe an den zuständigen, örtlichen Netzbetreiber zu entrichten. Unterschiede bestehen in den Spannungsebenen. Diese gliedern sich in Höchst-, Hoch-, Mittel- und Niederspannung. Die Netznutzungsentgelte werden durch die Landesregulierungsbehörde NRW genehmigt.

Konzessionsabgabe (KA):
Konzessionsabgaben sind Abgaben der Energieversorgungsunternehmen an die Städte und Gemeinden für das Recht, Leitungen für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung in Grund und Boden der Städte und Gemeinden verlegen zu dürfen. Die zu entrichtenden Sätze werden in der Konzessionsabgabenverordnung geregelt.

EEG-Aufschlag (Erneuerbare-Energien-Gesetz  EEG):
Dieser wird für die in das Verteilungsnetz eingespeisten Strommengen und die dafür zu entrichtenden Vergütungen, die an den Anlagenbetreiber gezahlt werden müssen, berechnet. Die Höhe des EEG-Aufschlages richtet sich nach den bundesweiten Einspeisequoten. Daher ist der EEG-Aufschlag veränderlich (EEG-Einspeisquoten v. VDN-Verband).

KWK-Aufschlag (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz  KWK-G):
Das Gesetz über die Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK-Gesetz, fördert den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau der mit verschiedenen Energieträgern (Erdgas, Kohle, Erdgöl, oder auch Biokraftstoffe) betriebenen KWK-Anlagen.
Eine KWK-Anlage dient zur Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme. Die Anlage wird vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben. Die Nutzwärme kann in ein Nahwärmenetz einspeist werden. Die elektrische Energie wird ebenfalls vor Ort verbraucht oder in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.
Ähnlich dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die Vergütung, welche Betreiber von KWK-Anlagen erhalten, auf den gesamten Stromverbrauch, und somit auf jede in der BRD verbrauchte kWh, umgelegt.

Wirkenergie:
Wirkenergie ist Nutzenergie, die zum Betrieb einer Maschine benötigt wird.
Wirkleistung ist die Leistung (gemessen in kW), Wirkenergie die Arbeit (gemessen in kWh). Der Unterschied ist also der Faktor Zeit; Wirkenergie = Wirkleistung * Zeit.

Regelenergie:
Regelenergie wird in der Stromversorgung benötigt, um im Zeitbereich bis zu einer Stunde nicht vorhersehbare Lastschwankungen und Kraftwerksausfälle auszugleichen. Damit die Ausgleichsenergie sofort im erforderlichen Umfang geliefert werden kann, wird dazu Leistung in gut regelbaren Kraftwerken vorgehalten. Diese Vorhaltung erzeugt entsprechende Kosten.

Blindenergie:
Die Blindarbeit, auch Blindenergie genannt, ist bei einem mit Wechselspannung versorgten elektrischen Verbraucher der Anteil der elektrischen Energie, der nicht in Nutzenergie umgewandelt wird, sondern dem Aufbau elektromagnetischer und elektrischer Felder dient. Ihre Einheit ist die kvarh. Die Blindarbeit wird durch den Blindstrom erzeugt. Da der Blindstrom die Versorgungsnetze der Netzbetreiber belastet, ohne dass dem Endkunden damit Nutzenergie geliefert wird, müssen bei den meisten Stromlieferverträgen bestimmte Grenzen der maximal bezogenen Blindarbeit eingehalten werden.